Fallstudie · Automotive
Suzuki Deutschland: Prozesshaus als Fundament für die SAP-Transformation
Der japanische Mutterkonzern gab ein globales SAP-Template vor. Bevor Suzuki Deutschland weitreichende Entscheidungen traf, schuf W+W in einer Phase 0 ein vollständiges Prozesshaus – und damit Klarheit darüber, was der deutsche Markt wirklich braucht.
Die Herausforderung
Ein vom japanischen Mutterkonzern entwickeltes globales SAP-Template sollte eingeführt werden. Schnell zeigte sich: Die standardisierten Prozesse passten nicht zu allen Anforderungen des deutschen Marktes. Bevor über Anpassungen entschieden werden konnte, brauchte es ein tiefes Verständnis der eigenen Prozesslandschaft.
Das Vorgehen
Statt einer überstürzten Implementierung entschied sich Suzuki Deutschland gemeinsam mit W+W für eine grundlegende Prozessanalyse (Phase 0):
- Detaillierte Aufnahme aller bestehenden Prozesse
- Analyse der Kompatibilität mit dem Global Template
- Bewertung alternativer Template-Optionen
- Identifikation von Standardisierungspotenzialen
- Entwicklung einer zukunftsfähigen SAP-Strategie
Alle Stakeholder wurden früh eingebunden, Key User dienten als zentrale Kommunikationsschnittstelle, und der Dialog zwischen Deutschland und Japan wurde strukturiert und transparent geführt.
Das Ergebnis
- Eine solide Grundlage für die SAP-Implementierung – mit einem Prozesshaus, das alle Unternehmensbereiche integriert
- Ein klares Verständnis dafür, wo lokale Anpassungen notwendig sind
- Ein etablierter Change-Management-Prozess und spürbar mehr Beteiligung der Mitarbeitenden
Die zentrale Erkenntnis: Ein globales Template kann nur erfolgreich sein, wenn es die lokalen Besonderheiten berücksichtigt.
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